Auf Achse

KnastBros Travel - Weltreise

17. Woche: Iran (Teil 1)

12.09.2016 08:16 (bb/bb)

Nach Turkmenistan folgt ein Land, auf das wir uns schon lange riesig freuen: der Iran. Als wir vor unserer Abreise unseren Freunden und Familien erzählt haben, dass wir in den Iran reisen, haben viele schockiert reagiert.

Der Iran hat bei uns im Westen nicht den besten Ruf. Das Land wird islamistisch regiert und hat viele eigene Gesetze wie das Alkoholverbot, das Kopftuch-Obligatorium für Frauen und noch vieles mehr. Aber viele Leute, die das Land kennen, haben uns nur Positives erzählt. So sind wir gespannt, was uns erwartet!

 

Wir merken schon beim Grenzübertritt, dass die Leute sehr offen und freundlich sind. Beim Ausfüllen des Carnets wird einem geholfen. Die Zöllner versuchen immer, mit uns Englisch zu sprechen und geben uns viele Reisetipps. So verbringen wir knapp eine Stunde am Zoll. Danach fahren wir weiter in die erste grössere Stadt. Der Verkehr hat sich stark verändert. In Turkmenistan ist der Verkehr mit Italien vergleichbar, also ziemlich gut. Aber hier im Iran fahren die Leute teilweise wie Spinner. Viele Iraner benutzen ein 125ccm Motorrad, denn es ist sehr günstig, und man kommt schneller durch den Verkehr. Ein chinesisches 125ccm Motorrad bekommt man hier schon für umgerechnet 500 Dollars.

 

Wir wollen nur kurz in der Stadt stoppen, weil wir planen, noch ein Stück weiterzufahren. Aber schon nach etwa fünf Minuten haben wir drei Einladungen zum Übernachten. Die erste Einladung nehmen wir an und landen bei fünf jungen Iranern zu Hause. Sie führen uns noch in der Stadt herum und laden uns zum Essen ein. So verbringen wir zwei Tage mit ihnen und kennen am Schluss das halbe Dorf.

 

Danach fahren wir weiter in die zweitgrösste Stadt namens Maschhad. Die Stadt ist bekannt für ihre weltgrösste Moschee. Wir denken, als Tourist und Christ wird es schwierig, die Moschee zu besichtigen, aber falsch gedacht. Wir können die Moschee sogar während des Freitagsgebets besichtigen. Niemand hat uns beachtet, und es ist egal, ob da noch zwei Touristen herumstehen. Die Moschee ist etwas vom Beeindruckenden, das wir bis anhin gesehen haben. Wir verbringen zwei Nächte in Maschhad, bevor wir weiter in Richtung Teheran fahren.

 

Über Berni und Kevin

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